Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!
Vom 6.8. bis 19.8. im Urlaubsmodus

Freitag, 31. März 2017

Lesemonat: März 2017

Wenn du das hier liest, bin ich gerade auf einem Arch Enemy Konzert. Eventuell fehlen also in diesem Post noch ein, zwei Kleinigkeiten, die ich morgen ergänzen werde. Dann wird der Post auch auf den Social Media Kanälen verlinkt ^^

Diesen Monat hab ich auf den Tauschbörsen ordentlich zugeschlagen. Da findet man echt einige Schätze. Auf Instagram habe ich bereits meine coole neue Elrond-Samlerfigur vorgestellt. Außerdem habe ich die amerikanische Erstausgabe des Silmarillion gefunden. Wie cool ist das denn?! Das ist dann meine zweite Tolkien-Erstausgabe; die erste fiel auf die deutsche Erstausgabe des Silmarillion. Natürlich sind britische Erstausgaben mehr wert, aber was man hat, das hat man, oder?

Außerdem stand die Leipziger Buchmesse an. Wenn du in das Label Buchmesse klickst, findest du einige Berichte von Veranstaltungen, die ich besucht habe. Dass Brandon Sanderson mein Highlight war, braucht dabei wohl nicht extra betont zu werden. Ich habe auf einen zusammenfassenden Post verzichtet, da er vieles von dem wiederholt hätte, was ich ohnehin schon geschrieben habe.

Was ich aber auf jeden Fall noch erwähnen möchte, ist mein Buchmesse-Abschluss am Sonntag Abend. Recht kurzfristig habe ich erfahren, dass im Theater Westflügel in Leipzig der Hobbit als Puppentheater aufgeführt wurde. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen! Es war wirklich sehr, sehr schön. Die Darsteller waren zwei Schauspieler, ihre Puppen und eine Musikerin. Das ganze Stück war sehr spartanisch eingerichtet und auf ein Minimum an Requisiten reduziert; wahrscheinlich auch, weil das Budget nicht das größte war. Umso verblüffender und beeindruckender fand ich es, dass das Theaterstück unglaublich bildhaft war. Ich war von Anfang an voll drin; wahrscheinlich war ich fast noch begeisterter als die ganzen Kinder, die da mit drin waren. Die Puppen fand ich von der Machart her nicht so schön, aber alles andere war einfach klasse. Besonders haben mir die Orks gefallen, die wirklich sehr gruselig waren, und Gandalfs Blitz in der Höhle, als sie entführt werden, der unheimlich hell war und uns alle total erschreckt hatte. Und Smaug erst! Er war eigentlich nur eine rote Lampe, die so abgeblendet worden war, dass es aussah, als öffne und schließe sich ein riesiges Auge. Da die Vorrichtung aber hinter einer großen schwarzen Leinwand war, wirkte das ganze richtig cool! Ehrlich gesagt bedurfte es auch gar nicht des ganzen quietschbunten Firlefanzes wie in den Filmen, weil das Stück so gut inszeniert war, das man sich alles supergut vorstellen konnte. Ich fand es einfach großartig, dass das Stück sich sehr nach an das Buch hielt (wenn auch die scheußliche Übersetzung vom Scherf zugrunde lag) und sich nicht von den Filmen inspirieren ließ.

Apropos Tolkien: Ich war während der Messe recht häufig beim Stand der Deutschen Tolkien Gesellschaft zu Gast. Im Austausch gegen Lembas hatte ich recht viel looten dürfen. Und außerdem habe ich beim Gewinnspiel gewonnen! Oh My Gooood! Ich hab noch nie was gewonnen, und dann ausgerechnet das Große Hobbit-Buch, auf das ich ohnehin schon ein Auge geworfen hatte! So geil einfach! Außerdem war am 25. März, also am Messesamstag der Tolkien-Lesetag, bei dem ich auch mitgemacht habe. Ich habe Elronds Monolog beim Ringrat vorgelesen, weil ich, wie man vielleicht weiß, Elrond sehr mag und das eine etwas längere Passage mit ihm war, sie sich auch lohnte zu lesen. Dafür gab es auch eine kleine Belohnung: die Karte von Beleriand, illustriert von John Howe (auf die ich auch schon ein Auge geworfen hatte).

Wie ganz oben erwähnt, bin ich gerade im Konzert, wenn dieser Post erscheint; ich schreibe die Monatsrückblicke über den Monat verteilt immer vor. Wegen Buchmesse und Konzert mussten diesen Monat auch zwei Freitagsproben ausfallen. Wenn ich dann am Samstag meinen Rausch ausgeschlafen habe und hoffentlich meinen Kopf trotz exzessivem Headbangen noch heben kann, werde ich hier noch ein paar Zeilen zum Konzert ergänzen. Übrigens: Ich hab keine Songtexte gelernt, da es bei mir eh nur in Gebrüll endet.

Konzertnachtrag: Wie ich gestern lernte, ist das Hellraiser ein kleiner Schuppen im Leipziger Wilden Westen. Na gut, nicht ganz so wild, das wirkte eher wie eine Gegend, wo vorwiegend Rentner wohnen. Umso lustiger fand ich es im Vorfeld, dass die Sonne schien, die eine oder andere ältere Dame vorbei spazierte, die Vögel zwitscherten und manch ein Grufti-Konzertbesucher vorbeizog. Dieser Gegensatz war einfach herrlich! Am Ende war eine Gruppe von etwa 30 Mann  bedeutend eher da, was ich persönlich ganz angenehm fand, da es so kein Hauen und Stechen um die besten Plätze gab.

Ich hatte mir übrigend einen Platz in der ersten Reihe in guter Position vor der Bühne ergattern können. Solche Konzerte machen für mich anders keinen Sinn (und es ist immer noch awesome, dass mir das selbst bei Nightwish gelungen war; Beine in den Bauch stehen lohnt sich). Im Moshpit hab ich mit meinem Fliegenkampfgewicht Null Chance und weiter hinten sehe ich nichts mehr, weil jeder andere Mensch in diesem Raum größer ist als ich.

Die Vorband war The Haunted, die ich davor nicht kannte. Die Band war ganz ok, ohne Sänger hätte es glaube mehr Spaß gemacht. Das Bewegen dazu ging bei mir sogar etwas über ruhiges Nicken hinaus. Es gab jedoch einen Besucher, der sich recht schnell einen komfortablen Platz erkämpften konnte, da alle anderen Sicherheitsabstand zu ihm hielten. Dummerweise betrug sein Kampfgewicht locker das Doppelte von meinem, er stand direkt hinter mir und ich hatte regelmäßig seinen Baum im Kreuz wenn nicht gar im Nacken. Das war dann irgendwie nicht so cool, denn nach vorn ausweichen ging bei mir nicht, da war die Absperrung ...

Wenigstens ging er nach der Vorband. Es gibt echt Leute, die sich für die Vorband eine Konzertkarte kaufen? Okay?

Arch Enemy selbst waren natürlich großartig. Lieder wie »Ravenous«, »Black Flag«, »As the Pages Burn« oder »Avallanche« (mein persönlicher Liebling) machen unheimlich Stimmung. Dummerweise merkte ich schon während des Konzerts, wie mein Nacken anfing zu schmerzen; ernsthaft, wie können Leute headbangen ohne einen steifen Hals zu bekommen? Was mache ich falsch? Aber die Energie des Abends war einfach so großartig, irgendwie ging es dann doch immer weiter. Alissa verlangt einem echt alles ab 😌 Die Frau ist einfach unglaublich! Es macht so viel Spaß, mit ihr ein Konzert zu erleben!

Das war übrigens schon bei Nightwish so. Sie waren Dezember 2015 in der Arena Leipzig, ganz dekadent mit gleich zwei Vorbands. Ich hatte mir vorgenommen, meine Kräfte zu sparen, um dann bei Nightwish selbst so richtig abgehen zu können (war immerhin das erste Mal, dass ich meine Lieblingsband live sah, was schon sehr cool war, ungefähr mit Brandon Sanderson zu vergleichen). Bei Amorphis klappte das supper, gediegenes Nicken. Bei Arch Enemy, die die zweite Vorband waren und die ich da kennenlernte, keine Chance. Alissa stürmte die Bühne und es war aus und vorbei mit dem gemütlichen Schunkeln. Entsprechend hatte ich mich gefreut, nun endlich ein ganzes Konzert mit ihnen erleben zu dürfen, und es hatte sooo viel Spaß gemacht! Mir tut jetzt zwar jeder Knochen weh, nicht zuletzt auch, da ich auch die weiteren Auswirkungen des Moshpits inklusive eines Crowdsurfers in meinem Kreuz erleben durfte. Aber das war es wert.

Rezension: The Innocent Mage (Kingmaker, Kingbreaker #1) von Karen Miller

Vor Jahren klang die »Kingmaker, Kingbreaker«-Reihe von Karen Miller verlockend. Da war es in aller Munde. Als es in einem Antiquariat stand, wanderten gleich Band 1 und 2 in meine Tasche. Trotz exzessiven Popcornkonsums während des Lesens kam ich jedoch nicht über die ersten 350 Seiten des ersten Bandes hinaus, ehe ich die Lektüre abbrach. Ursache: Gähnende Langeweile.

Asher ist ein ach so gewöhnlicher Junge vom Land, der, darauf kam ja auch noch niemand, sein Glück in der großen Stadt versuchen will. Dort rennt er dem Prinzen über den Weg, wird sofort dicke mit ihm und steigt in rasender Geschwindigkeit vom stinkenden Kerl vom Land zum Berater des Prinzen auf. Aber das kommt ja alles nicht von ungefähr, denn es war eine Prophezeiung oder besser Prophezeiung™, die Asher in die Stadt geführt hat. Denn er ist der Innocent Mage – was auch immer das heißen mag.

Donnerstag, 30. März 2017

Gestrickt: Sommerlicher Elfenschal


Wer denkt, Stricken sei nur etwas für den Winter, der irrt. Mit verschiedenen Variationen von Wollen und Strickmustern kann man auch sommerlich leichte Modelle erstellen. Bei uns steht nun der Frühling vor der Tür und es wird Zeit, sich etwas Passendes für den Kleiderschrank zurecht zu legen.

Vielleicht ist mein silberner Elfenschal da etwas für euch. Der Schal ist stufenförmlich gestrickt, und auch wenn es vielleicht nach hoher Kunst aussieht, ist das Modell sogar für Anfänger geeignet.

Mittwoch, 29. März 2017

Rezension: Schattenkaiser (Schattenkaiser #1) von Christoph Hardebusch

Es gibt für alles ein erstes Mal. Zählt man die Kurzgeschichte nicht dazu, die ich vor Jahren mal in einer Anthologie gelesen habe, war »Schattenkaiser« von Christoph Hardebusch für mich ein erstes Mal. Im Nachhinein betrachtet wäre es vielleicht doch besser gewesen, als erste Lektüre des Autoren zu den »Sturmwelten« zu greifen.

Das Imperium der Menschen, das sich um die Metropole Anthanopolis gebildet hat, bildet seit vielen Jahren eine unbezwingbare Macht. Doch lange Jahre des Erfolgs und der Übermacht haben das Reich schwach werden lassen. Der Kaiser ist paranoid und die Feinde regen sich. Als der Kaiser einen Fehler nach dem anderen begeht, wittern sie ihre Stunde. Sie regen sich in den Schatten und rütteln an den Grundfesten des Imperiums. Doch in den Schatten lauern weitaus größere Gefahren, die nun ebenfalls ihre Stunde gekommen sehen.

Lesung: Nur ein toter Loveinterest ist ein guter Loveinterest, Fantasy Leseabend auf der Leipziger Buchmesse 2017

Nur ein toter Loveinterest ist ein guter Loveinterest
Fantasy Leseabend im Theaterhaus Schille mit Alana Falk, Markus Heitz, Kai Meyer und den Seraph Preisträgern Julia Lange und Katharina Seck.


Wer gut im Tetris spielen ist, kommt an diesem Abend weiter. Gewohnheitsgemäß ist der Andrang vor der Schille schon früh sehr groß, und wenn beliebte Autoren wie Markus Heitz und Kai Meyer kommen, dann ohnehin noch mehr. Wie üblich bedeutet das, dass die Schille übervoll ist und nicht alle Besucher aufnehmen kann. Nicht einmal dann, als die Leute an den unmöglichsten Plätzen platziert wurden: auf der Treppe der Bühne, neben der Bühne, gar hinter der Bühne (eine sehr unangenehme Erfahrung, wie ich von letztem Jahr noch weiß) und sogar im Nebenraum. Dort ist die Akustik miserabel (auch da spreche ich aus Erfahrung), doch irgendwie geht alles. Der Ärger bleibt dennoch: Es ist jedes Jahr dasselbe Theater, warum zum Henker verkauft man nicht limitierte Karten oder sucht sich schlicht eine größere Location?!

Nun ja, irgendwie arrangiert man sich doch damit und hat zumindest einen Vorsatz: Morgen zum Piper Fantasyabend mit Brandon Sanderson wesentlich früher da sein.

Dienstag, 28. März 2017

Gemeinsam lesen #34: The Innocent Mage (Kingmaker, Kingbreaker #1) von Karen Miller

http://www.schlunzenbuecher.de/
Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion »Gemeinsam lesen«, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
The Innocent Mage (Kingmaker, Kingbreaker #1) von Karen Miller auf der Seite 214.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Captain Orrick of the City Guard was a lean, hatchetfaced man of middle years who wore his plain crimson uniform like a second skin.

Montag, 27. März 2017

Senpai noticed me! Brandon Sanderson auf der Leipziger Buchmesse


Senpai noticed me!
Brandon Sanderson besucht die Buchmesse, und ich bin ein sehr glücklicher Mensch.


Habt ihr die Explosion einer Supernova über Leipzig gesehen? Keine Sorge, das war nur ich, die am Freitag und Samstag Brandon Sandersons Schatten war und seine vier Veranstaltungen besuchte, die er auf der Buchmesse hatte. Ich war glücklich, einfach nur glücklich, menschgewordenes Glück.

Am Freitag gab es eine Signierstunde, danach am Abend in der Schille den Piper Fantasy Abend, und am Samstag hatte Brandon zwei Interviews auf der Messe, jeweils noch einmal mit anschließenden Signierstunden und Möglichkeiten, Fragen zu stellen.

Ehrlich gesagt habe ich ja nie damit gerechnet, ihn einmal in persona treffen zu können. Der eine oder andere weiß es vielleicht: Brandon ist von allen noch lebenden Autoren mein absoluter Lieblingsautor und rangiert auf einer Ebene mit Tolkien. Das war für mich in etwa so, als wäre ich in die Vergangenheit gereist und hätte Tolkien die Hand geschüttelt. 

Lesung: Darauf erst mal 'ne Fettbemme! Sigrid Kraft lässt aus ihrem neuen Roman »In einem fernen Land« lesen

Die Autorin Sigrid Kraft (l.) und ihr Verleger Tobias Fahnauer (r.)

Darauf erst mal 'ne Fettbemme!
Sigrid Kraft lässt ihren neuen Roman »In einem fernen Land« von ihrem Verleger Tobias Fahnauer verlesen.


Es gibt da diesen Effekt bei Unfällen, wo alle anfangen zu glotzen, und dann schlimmstenfalls noch mehr Unfälle gebaut werden. Inwiefern hier Folgeunfälle gebaut wurden und wenn ja, wie diese aussehen, bleibt offen, aber ein Unfall war es. Die Autorin Sigrid Kraft hatte es sich doch sehr leicht gemacht, als sie wieder einmal den Fauxpas vom vergangenen Jahr wiederholte und sich wieder auf die faule Haut legte, statt selbst ihren Roman zu verlesen. Stattdessen musste ihr Verleger Tobias Fahnauer in die Bresche springen und ihre Arbeit tun. Warum? Das weiß keiner. Ich erinnere mich aber an einen Facebook-Post der Autorin von vor über einem Jahr, in dem sie meinte, dass eine männliche Stimme besser zu ihren Figuren passen würde. Wie schon vor einem Jahr frage ich mich auch dieses Mal: Und was machen denn Hörbuchsprecherinnen, wenn sie männliche Rollen sprechen? Oder umgekehrt? Aber Frau Kraft weiß da natürlich voll Bescheid! Wehe, jemand sagt etwas anderes!

Die Besucher der Lesung werden jedenfalls an dieser Stelle über diese Kuriosität im Unklaren gelassen. Überhaupt werden sie über vieles im Unklaren gelassen. Wer die Autorin ist, was sie macht, was sie schreibt, worum es in ihren Büchern geht, wer ihre Charaktere sind, warum ich mir das antue, wieso sich sowas verkauft, warum dieselben Fehler des Vorjahres wieder haargenau wiederholt werden, warum kein Lerneffekt eintritt. »Friss oder stirb!«, lautet die Devise. Ardeen ist natürlich so toll, dass die Leute allein durch ihre Anwesenheit dazu motiviert werden, das Buch sofort zu kaufen! Nee, irgendwie nicht. Irgendwie riecht die Bemme in meiner Tasche da wesentlich ansprechender. Essen wäre jetzt nicht schlecht …

Lesung: Die Leere ist nicht leer. Robert Corvus liest aus »Feuer der Leere«

Die Leere ist nicht leer
Robert Corvus liest auf der Leipziger Buchmesse aus seinem Science Fiction Roman »Feuer der Leere«.


Deutsche Pünktlichkeit wird heute anscheinend groß geschrieben. Bereits einige Minuten vor Beginn der Lesung findet sich der Autor Robert Corvus auf der Leseinsel Fantasy ein, um seinen neuesten Roman »Feuer der Leere« zu präsentieren. Da sich die Reihen nach und nach füllen, nutzt er die Zeit, um noch ein paar potenzielle Zuhörer mehr abzugreifen, die gespannt die Leseinsel bevölkern, um sich von ihm in die Leere des Weltalls entführen zu lassen. Nur die Moderation wird schmerzlich vermisst; dieses Jahr sind ein paar Dinge anders auf der Leseinsel Fantasy. Aber: Selbst ist der Autor, also kündigt man sich selbst an.

In Corvus' Roman reisen die Reste der Menschheit der Erde beraubt mit Raumschiffen durch das All. Die ehrfurchtgebietende Leere, die dort herrscht, hat eine eigene Religion hervorgebracht, deren Anhänger sich in Demut vor der Gewaltigkeit des Nichts im Weltall üben. Auch wenn die Atome unseres Körpers zu großen Teilen aus Nichts bestehen, kann man von Leere auf der Leseinsel schon am Messefreitag nicht reden. Sicher sind viele dabei, die vor allem wegen der anschließenden Lesung Kai Meyers anwesend sind, aber wenn sie die Ohren aufsperren, werden sie einiges darüber lernen, wie es ist, im Weltall zu sterben.

Donnerstag, 23. März 2017

Lesung: Kringel für die Welt! Christoph Hardebusch liest aus seinem Roman »Schattenkaiser«

Kringel für die Welt!
Christoph Hardebusch liest auf der Leipziger Buchmesse aus »Schattenkaiser«.


Zugegeben, auf der Messe eine entspannte Lesung zu veranstalten, ist eine Kunst. Ständig ziehen Menschen an einem vorbei, es ist laut, die benachbarten Veranstaltungen machen nicht weniger Lärm als die sich unterhaltenden Messegäste und überhaupt ist immer etwas los. Und wenn es Robert Corvus ist, der sich im Hintergrund entlang schlängelt.

Irgendwie schafft es die Leseinsel Fantasy dennoch, tatsächlich eine Insel im hektischen Strom der Messe zu sein. Schon am Donnerstag, dem eigentlich ruhigsten Tag der Messe, ist allerhand los. Leute kommen und gehen, schauen, lauschen, oder nutzen die Gelegenheit einfach, um zu essen und dabei was zum Gucken zu haben. Alles ist wie immer. Nur die charmante Moderation von Richard Haxel fehlt irgendwie; der Streit der Buchmesse mit WerkZeugs hinterlässt seine Spuren. Dieses Jahr heißt es also: Selbst ist der Autor! Oder die Autorin.

Mittwoch, 22. März 2017

Lesung: Die Tram lauert überall. Markus Heitz liest aus seinem Roman »Des Teufels Gebetbuch«

Die Tram lauert überall
Eine Eventlesung mit und von Markus Heitz zu seinem Buch »Des Teufels Gebetbuch« in der Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG.


Wer denkt, er sei eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn überpünktlich da, hat sich geschnitten. Bereits jetzt ist der Nebenraum der Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG sehr gut gefüllt und der Strom der Interessenten reißt nicht ab. Doch jahrelanges Tetris spielen trägt dazu bei, dass am Ende alle einen Platz finden. Der Hauptakteur des Abends, Herr Heitz, ist eine viertel Stunde vor Beginn da, lässt es jedoch ruhig angehen mit dem Beginn. Es soll schließlich ein gemütlicher Abend in geselliger Runde werden. Sehr gesellig, wie ein Blick in die Runde verrät.

Das Publikum besteht überwiegend aus dunkel gekleideten Gestalten und hat sich damit ganz intuitiv dem Kleidungsstil des Autoren angepasst. Umso mehr fallen einige etwas reifere, aber noch rüstige Damen auf. Nicht unbedingt das Klientel, das man hier erwartet aber nun gut. Augenscheinlich haben sie tatsächlich Interesse, was durchaus verwundert; Heitz' Fanclub ist anscheinend sehr breit aufgestellt.

Sonntag, 19. März 2017

Rezension: Feuer der Leere von Robert Corvus

Robert Corvus mausert sich allmählich zu einem von mir sehr gern gelesenen Autor. Mit der Schwertfeuer-Saga bin ich bereits in eine seiner Fantasy-Welten abgetaucht, mit »Grauwacht« ging es in die Science-Fantasy und nun verschlugen mich die Zeilen in seinen Science-Fiction-Roman »Feuer der Leere«.

Der Weltraum der Zukunft ist hart und unerbittlich. Die Erde wurde vor Jahrtausenden zerstört, die letzten Menschen ziehen als Nomaden in einem Raumschiffschwarm durch das All und ernten Planeten zur Nahrungsgewinnung ab, während sie von feindlichen Lebensformen verfolgt werden. Im Schwarm weilt auch die SQUID, ein Raumschiff, das eigentlich eine fremdartige Lebensform ist. Die Menschen an Bord der SQUID, die sie Mutter nennen, verändern sich auf seltsame Weise. Ugrôn, einer der Bewohner der SQUID, scheint auf eine ganz einmalige Weise verändert zu sein, da er eine besondere Verbindung zu Mutter hat – eine Verbindung, die ihn Wege eingehen lässt, die kein Mensch zuvor gegangen ist.

Samstag, 18. März 2017

Filmreview: Interstellar

We're not meant to save the world. We're meant to leave it.
Professor Brand in Interstellar


Was muss ich tun, damit ihr diesen Film seht? Was muss ich tun, damit ihr ihn genauso liebt wie ich, Christopher Nolan dafür hypet und ihn in den Olymp der Filmregisseure erhebt? Ihr müsst das tun, ihr habt keine Wahl!

Denn dieser Film ist in meinen Augen nicht zu toppen.

Es gab einmal eine Zeit, da ich die Herr der Ringe Verfilmung für das non plus ultra hielt, einfach, weil es Der Herr der Ringe und weil es das Meisterwerk Peter Jacksons und Howard Shores war; sie haben beide danach nie wieder etwas auch nur annähernd Vergleichbares auf die Beine stellen können. Dann kam Avatar – Aufbruch nach Pandora, und ich beschloss, dass es doch Filme gibt, die dem Herrn der Ringe das Wasser reichen können. Dann sah ich Inception und wusste, dass Christopher Nolan zu Großem bestimmt war. Und seine Bestimmung erreichte er mit Interstellar.

Die Regie wurde von Christopher Nolan geführt, das Drehbuch stammt von ihm und Jonathan Nolan, und die Filmmusik wurde von Hans Zimmer komponiert. Allein schon daran sieht man, dass hier das Beste vom Besten zusammenkommt. In den Hauptrollen sehen wir Matthew McConaughey als Held Cooper, Anne Hathaway als Dr. Amelia Brand, Jessica Chastain als Merph, Tochter Coopers, und Michael Caine als Professor Brand, Dr. Brands Vater, sowie Wes Bentley als Doyle als auch David Gyasi als Romilly.

In der zweiten Hälfte des 21. Jahrhundert sieht die Erde ihrem Ende entgegen. Genauer: Die Menschheit tut es. Ihre Feldfrüchte werden sukzessive von Krankheiten dahingerafft und die Böden sind ausgelaugt. Regelmäßig ziehen riesige Sandstürme über das ausgedörrte Land und entziehen dem Boden so noch mehr Nährstoffe und Wasser, als ohnehin schon fehlt. Was noch wächst, ist Mais. Endliche Felder voller Mais erhalten sechs Milliarden Menschen am Leben, doch ist das nur noch ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Im Grunde ihres Herzens wissen die Menschen, dass es mit ihnen zu Ende geht, und doch kämpfen sie weiter um ihr Überleben. Jedes Jahr sind die Ernteausfälle größer, jedes Jahr ist ein Jahr näher dem Hungertot der Menschheit.

Cooper, ein ehemaliger Pilot der NASA, ist nun ein Farmer, ein recht guter sogar. Seine Frau starb schon vor Jahren, und nun lebt er mit deren Vater und seinen beiden Kindern Murph und Tom auf dem Land und bestellt seine Maisfelder, irgendwie daran festhaltend, dass es schon besser wird.

Während eines Sandsturmes erlebt er eine seltsame Anomalie. Murph hat ihr Fenster aufgelassen, sodass der Sand herein geweht wird. Als sie das Fenster schließen, bemerken sie am Boden sonderbare Linien im Staub, wie sich bald zeigt, hervorgerufen durch Gravitation. Sonderbarerweise ergeben diese Linien einen Binärcode und dieser wiederum verschlüsselt Koordinaten. Murph, die schon vorher diverse Anomalien in ihrem Zimmer bemerkte, indem Bücher in einem bestimmten Muster aus ihrem Regal fielen, nennt dies ihren Geist und denkt, dass er ihr etwas sagen will. Cooper glaubt zwar nicht an den »Geist«, beschließt aber dennoch, den Koordinaten nachzugehen.

Zu seinem allergrößten Erstaunen führen die Koordinaten zum bestgehütetsten Geheimnis der Regierung: einer unterirdischen Basis dessen, was einst die NASA war und nun die Rettung der Menschheit darstellt.

Die Regierung kann nicht öffentlich machen, dass sie noch immer Milliarden in die Weltraumforschung pumpt, während die Menschen in der Welt verhungern. Dennoch wird, wie sich bald herausstellt, an diesem Ort daran geforscht, wie die Menschheit zu retten ist. Dafür gibt es anscheinend nur einen Weg: die Erde zu verlassen und eine neue Heimat unter einer neuen Sonne zu finden.

Cooper trifft hier auf seinen alten Mentor Professor Brand, welcher ihn für die Mission anheuern will. Cooper ist der beste Pilot, den die NASA momentan hat, und Brand ist der Ansicht, dass niemand das Lazarus genannte Projekt besser leiten kann als er.

Vor knapp 50 Jahren zeigten sich erste Anomalien in der Nähe des Saturn. Bald, nachdem dies genauer untersucht wurde, zeigte sich, dass sich dort ein Wurmloch geöffnet hatte. Doch es hatte sich nicht einfach so geöffnet, es wurde augenscheinlich dort platziert. Ein Hinweis für die Menschen zu ihrer Rettung? Das Lazarus Projekt startete daraufhin und die zwölf mutigsten Menschen, die die Welt vielleicht je gekannt hatte, begaben sich auf eine Reise ohne Wiederkehr. Sie sollten durch das Wurmloch und hinein in eine völlig anderen Galaxie fliegen, um dort nach bewohnbaren Planeten zu suchen. Sie sandten Daten ihrer Planeten zurück zur Erde, doch nach und nach erstarben die Signale. Das, was jedoch ankam, war nicht völlig hoffnungslos. Auf einigen ausgewählten Planeten schien Leben möglich zu sein.

Nun gilt es, genau das zu überprüfen, und dazu wurde die Crew der Endurance auserwählt, bestehend aus den schlauesten und mutigsten Köpfen der NASA: Dr. Brand, Professor Brands eigene Tochter, Doyle, Romilly und zu guter Letzt Cooper, der Kopf der Mission und ihr fähigster Pilot. Es ist an diesen Menschen, eine neue Heimat für die Menschheit zu finden, einen Planeten, der bewohnbar ist.

Freitag, 17. März 2017

Freitagsprobe: Mondprinzession von Ava Reed

Quelle und ©: Verlag
Ich habe eine weitere Leseprobe aus dem Drachenmond-Verlag gefunden. Da ich immer noch neugierig auf diesen Verlag bin, lasse ich mir »Mondprinzessin« von Ava Reed nicht entgehen.

Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie – die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin – kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…
[Quelle: Klappentext, Verlag]

Rezension: Inferno (Robert Langdon #4) von Dan Brown

Dan Brown ist immer wieder für einen Bestseller gut. Mit »Inferno« legt er seinen vierten Robert Langdon Roman vor. Erneut verschlägt es den Harvard Professor für Symbolismus in die weite Welt, um Rätsel zu entschlüsseln und die Menschheit zu retten.

Langdon erwacht ohne Erinnerung an die letzten sechsunddreißig Stunden in einem italienischen Krankenhaus. Das einzige, das er weiß, ist, dass jemand einen Assassinen auf ihn angesetzt hat und nur die junge Doktorin Sienna Brooks an seiner Seite steht. Zusammen folgen sie einer Spurt aus Symbolen durch Venedig und Florenz, die sich stets mit Dantes Göttlicher Komödie befassen. Schon bald wird ihnen klar: Jemand hat hier eine Spur aus Brotkrumen ausgelegt, die sie zu ihrem tödlichen Ziel führen: eine Seuche, entwickelt von einem wahnsinnigen Genie, um die Menschheit zu dezimieren und das Problem der Überbevölkerung abzuwenden. Nun liegt es an Robert, dieses grausame Schicksal von der Menschheit abzuwenden.

Mittwoch, 15. März 2017

Game of Thrones Rewatch: S06E10: The Winds of Winter

Cerseis und Loras‘ Trial steht an, doch weder Cersei noch der König erscheinen. Margaery schöpft Verdacht und will alle aus der Sept of Baelor schicken, doch die Faith Militant verhindern es. Lancel wird geschickt, um die Königin zu holen. Dabei wird er von einem Kind entdeckt, das ihn in ein unterirdisches Lager lockt. Er wird niedergestochen und kann nur noch krauchen. Dabei entdeckt er, dass das Lager voll mit Fildfire ist. Drei Kerzen brennen in einer Lache des Öls. Er kann die Kerzen nicht rechtzeitig löschen und das Öl entzündet sich. Die gesamte Sept explodiert und das Feuer tötet alle in weitem Umkreis. Cersei sieht dem Spektakel zufrieden von der Red Keep aus zu, doch Tommen verzweifelt darüber so sehr, dass er sich in den Tod stürzt. Cersei wird als seine Nachfolgerin zur ersten Königin von Westeros gekrönt. Jon und Sansa haben Winterfell zurückerobert. Sie geben sich ein Versprechen, sich stets vertrauen zu können, da Sansa sich dafür entschuldigt, bezüglich Littlefinger nicht ganz ehrlich gewesen zu sein. Selbiger versucht sich erneut Sansa zu nähern und erzählt ihr von seinem Traum mit ihm auf dem Eisernen Thron mit ihr an seiner Seite, doch sie weist ihn ab. Die Herren de Nordens beraten, wie sie weiter vorgehen sollen. Viele sind zunächst dafür, sich zu ihren Festungen zurückzuziehen, da der Winter gekommen ist, um den Sturm abzuwarten. Jon erinnert sie, dass der wahre Krieg der Große ist, der ihnen bevorsteht, und ihr Feind den Winter mit sich bringt. Auf Lady Mormonts Worte hin schwören sich die Herren des Nordens auf Jon ein und erheben ihn zum König im Norden. Bran verabschiedet sich von Benjen, da dieser die Mauer aufgrund ihrer abwehrenden Magie nicht überwinden kann. Bran hat erneut eine Vision der Vergangenheit, in der er seinem Vater in den Tower of Joy folgt. Dort findet Ned seine Schwester im Kindsbett sterbend vor. Sie reicht ihm ihren Sohn, welcher sich als Jon Snow herausstellt. Sam erreicht mit Gilly Oldtown und betritt die Citadel. Er wird vor die Maester geladen und darf die Bibliothek besehen. Um Oldtown herum kreisen riesige Schwärme weißer Raben, welche in alle sieben Königslande ausgeschickt werden, um die Nachricht zu verkünden, dass der Winter gekommen ist. Davons konfrontiert Melisandre mit ihren Gräueltaten und zwingt sie, Jon zu erzählen, was sie getan hat. Jon schickt sie in den Süden, sollte sie jemals wieder in den Norden kommen, so ist sie zu Tode verurteilt. Arya schleicht sich in Walder Freys Festung ein und ermordet ihn, nachdem sie ihm seine Söhne in einer Pastete vorgesetzt hat. Varys trifft sich in Dorne mit den Snadsnakes und Lady Tyrell, um diese für Daenerys zu gewinnen. Daenerys schickt indess Daario von ihrer Seite, damit er in Meereen bleibt, um die Stadt zu sichern und den Frieden zu wahren. Sie erklärt Tyrion zur Hand of the Queen und versammelt ihre Flotte, um ihren Weg nach Westeros anzutreten.

Game of Thrones Rewatch: S06E09: Battle of the Bastards

Meereen befindet sich inmitten einer Belagerung von See aus. Daenerys ist zunächst auf Rache, Feuer und Blut aus, doch Tyrion erinnert sie daran, dass sie das nicht besser als ihren Vater macht. Sie willigt also ein, mit den Masters zu verhandeln. Bei den Verhandlungen sprechen sie jedoch nur Drohungen und Beleidigungen auf. Daenerys ist klar, dass sie hier nicht auf einen grünen Zweig kommen werden. Drogon erscheint und sie greift auf seinem Rücken und begleitet von Viserion und Rhaegal die Flotte an. Die Wachen der Masters veraten diese, und Grey Worm tötet zwei der drei Anführer. Damit ist die Belagerung gebrochen. Kurze Zeit später erscheinen Theon und Yara vor Daenerys und sie schließen einen Packt: Yaras Krone im Austausch für ihre Schiffe und ihre Unterstützung von Daenerys‘ Trohnansprüchen. Jon bereitet sich auf die kommende Schlacht der Bastarde vor. Ramsay begegnet ihnen im offenen Feld, da er denkt, sie schnell zu schlagen und so eine langwierige Belagerung zu umgehen. Ramsay führt vor der Schlacht Rickon vor. Er schneidet ihn los und sagt ihm, zu Jon zu rennen. Dabei schießt er auf Rickon und trifft ihn nach drei vermeindlichen Fehlschüssen. Jon reitet Rickon entgegen, doch er kann ihm nur noch beim Sterben zusehen. Wutentbrannt stürmt er allein Ramsays Armee entgegen. Sein Pferd wird niedergeschossen, und beinahe wäre er von der feindlichen Kavalerie niedergeritten worden, hätte Ser Davos nicht rechtzeitig den Befehl zum Angriff gegeben, sodass seine Reiter Jon rechtzeitig einholen konnten. Die Schlacht beginnt. Ramsay lässt rücksichtslos inmitten des Pulks von Feinden und Verbündeten schießen, sodass sich die Leichenberge immer höher und höher türmen. Als sie eine hohe Wand bilden, läutet er die letzte Phase der Schlacht ein. Ein Teil seiner Männer umstellen Jons Armee und drängen sie mit langen Lanzen und Turmschilden immer mehr an den Leichenbergen zusammen. Über diese kommt Ramsays dritter Teil der Armee und greifen Jons Armee an. Alles scheint in einem Gemetzel zu enden, als plötzlich die Lords of the Vale kommen, nach denen Sansa hat schicken lassen, und Ramsays Leute niederreiten. Ramsay sieht die Schlacht verloren und zieht sich nach Winterfell zurück. Jon nimmt sofort die Verfolgung auf. Wun Wun kann unter Einsatz seines Lebens die Tore aufbrechen und Jon den Weg öffnen. Die letzte Verteidigung der Festung ist schnell überrannt und Ramsay steht allein da. Im Kampf Mann gegen Mann schlägt Jon ihn rasch nieder. Winterfell ist wieder in der Hand der Starks. Ramsay wird in den Kerkern eingesperrt und Sansa lässt seine Hunde auf ihn los.

Dienstag, 14. März 2017

Game of Thrones Rewatch: S06E08: No One

Cerseis Handeln wird immer aggressiver. Sie stellt sich nun offen gegen die Faith Militant und nimmt bereitwillig Gewalt in Kauf. Gleichzeitig wird sie von ihrem eigenen Sohn politisch ausmanövriert, welcher mehr und mehr zur Marionette des High Sparrow wird. Sandor Clegane verfolgt weiterhin die Mörder der Komune. Er findet sie, wie sie gerade von Beric Dondarrion gehängt werden. Dondarrion bietet ihm ein Bündnis an. Tyrion versucht immer noch, aus Grey Worm und Missandei gute Gesprächspartner zu machen, als plötzlich der Alarm in der Stadt ausgelöst wird. Die Masters kommen, um ihren Besitz einzufordern und belagern die Stadt. Doch da kehrt Daenerys auf Drogons Rücken heim. Jaime gelingt es, Edmure dazu zu bewegen, Riverrun zu übergeben. Der Blackfish stirbt kämpfend, doch Brienne und Pod können entkommen. Arya flieht weiterhin vor dem Wraith. Sie kam bei Lady Crane unter, doch der Wraith findet sie. Crane wird ermordet und Arya flieht weiterhin. Sie lockt den Wraith in ihr Versteck, wo sie sämtliches Licht löscht und den Wraith töten kann. Sie fügt das Gesicht der Sammlung der Faceless Man hinzu und will nach Westeros zurückkehren.

Game of Thrones Rewatch: S06E07: The Broken Man

Sandor Clegane weilt wieder unter den Lebenden und scheint seinen Weg zu den Göttern gefunden zu haben, denn er hat sich einer Gruppe Gläubiger angeschlossen, die unter der Leitung eines Septon in der Wildnis eine Septe bauen wollen. Die Brotherhood without Banners findet sie jedoch und schlachtet die Gläubigen ab. Sandor war zu dem Zeitpunkt nicht zugegen, er greift jedoch erneut zur Axt und ist auf Rache aus. Jon und Sansa reisen zusammen mit Ser Davos durch den Norden auf der Suche nach Verbündeten, sie erreichen jedoch nicht die erhofften Zahlen. Auch wenn sie nicht genug Männer haben, beschließt Jon, dennoch gen Winterfell zu marschieren. Sansa schreibt im Geheimen einen Brief. Margaery scheint nun völlig im Glauben an die Sieben aufzugehen. Sie beschwört ihre Großmutter, die Stadt zu verlassen, welche nach einigem Zögern auch einwilligt. Yara erreicht mit ihrer Flotte Essos, wo sie es sich zunächst gut gehen lässt, ehe sie sich auf den Weg zu Daenerys begiebt. Jaime übernimmt die Befehlsgewalt über die Belagerung von Riverrun. Er will den Blackfish dazu bewegen, das ganze unblutig enden zu lassen, dieser zeigt sich jedoch uneinsichtig.

Game of Thrones Rewatch: S06E06: Blood of My Blood

Meera und Bran fliehen vor den Untoten, werden aber überraschend von einem Fremden gerettet. Dieser entpuppt sich als Coldhands, in der Serie verbirgt sich dahinter Benjen Stark. Jaime und Lord Tyrell planen ihren Staatsstreich, werden jedoch erneut vom High Sparrow geschlagen, als dieser Tommen für seine Sache gewinnen kann. Jaime wird seines Amtes als Lod Commander der King’s Guard enthoben und soll den Blackfish gefangen nehmen, der Lord Frey in den Riverlands das Leben schwer macht. Sam und Gilly kommen in Horn Hill an und erfahren ein warmes Willkommen von Sams Mutter. Sein Vater ist weitaus unfreundlicher, besonderd als er erfährt, dass Gilly ein Wildling ist. Er droht ihr und schickt Sam in Schande davon. Sam will erst allein gehen, doch dann beschließt er, zusammen mit Gilly zu gehen und das Schwert aus valyrischem Stahl, das sich in Familienbesitz befindet, zu stehlen. Arya soll eine Schauspielerin töten. Sie vereitelt es jedoch und warnt Lady Crane vor einer iher Kolleginen, welche sie vermutlich tot sehen will. Der Wraith ist nun hinter Arya her, um sie dafür mit dem Tod zu bestrafen. Daenerys findet in der Wildnis Drogon und reitet ihn zu ihrem Khalassar. Sie kann mit ihrer Demonstration ihrer Stärke als Drachekönigin die Dothraki voll für sich und ihre Sache gewinnen.

Montag, 13. März 2017

Game of Thrones Rewatch: S06E05: The Door

Arya bekommt eine zweite Chance, um wirklich zu den Faceless Men zu gehören. Sansa trifft auf Littlefinger, welcher ihr seine Hilfe anbietet. Sie lehnt ab, erfährt aber von Blackfish, dessen Armee sie zur Hilfe rufen will. Jon macht Pläne, wie er mehr Männer bekommen kann, um gegen Ramsay bestehen zu können. Daenerys entdeckt Jorahs Erkrankung und befiehlt ihm, eine Heilung zu finden, während sie selbst ihr Khalasar aus Vaes Dothrak fortführt. Auf den Iron Islands wird ein neuer König gewählt. Die Wahl fällt statt auf Yara auf Euron. Yara stiehlt die Flotte und segelt mit ihr davon. Tyrion holt die Red Priests zur Hilfe, auch wenn Vars davon nicht begeistert ist. Kinvara, die Hohepriesterin, verspricht jedoch, dass sie für dieselbe Königin arbeiten, da Daenerys der Prinz sei, der versprochen wurde. Bran entdeckt, wer die White Walker geschaffen hatte: die Children, um sich gegen die Menschen zu wehren. Er nutzt einen unbeobachteten Moment, um selbst eine Vision der Vergangenheit zu erfahren. Dabei trifft er auf den Night King und seine Armee. Der Night King kann ihn berühren, was ihm Zugang zu Brans Versteck verschafft. Nur Augenblicke später beginnt der Sturmangriff. Der Three Eyed Raven wird zusammen mit Summer und den Children getötet, doch Meera und Bran können mithilfe Hodors entkommen, welcher die Untoten aufhält, indem er sich gegen die Tür stemmt, während Meera und Bran fliehen. 

Game of Thrones Rewatch: S06E04: Book of the Stranger

Sansa Stark erreicht Castle Black und trifft nach langer Zeit ihren Bruder Jon wieder. Sie versucht ihn zu überreden, gegen die Boltons auszuziehen, doch er weigert sich zunächst. Dann erreicht sie ein Brief Ramsays, in dem er ihnen mitteilt, dass der Rickon hat, und ankündigt, was er mit ihm vorhat. Osha versucht derweil, Ramsay für sich einzunehmen, um ihn hinterrücks zu erstechen. Er kommt ihr jedoch zuvor und tötet sie. Littlefinger nimmt Robin Arryn mehr und mehr für sich ein und bringt ihn dazu, alles zu tun, was er will. Das heißt, dass er eine Armee der Lords of the Vale nach Winterfell entsenden will, um Sansa zu befreien. Cersei kann die Aufmerksamkeit Olennas und Kevans gewinnen, und sie verbünden sich gegen den High Sparrow. Dieser lässt Margaery zu Loras. Sie gibt ihrem Bruder ein, stark zu sein und weiterhin Widerstand zu leisten, Loras wirkt jedoch gebrochen. Tyrion macht sich unbeliebt, indem er die Good Masters nach Meereen einläd und mit ihnen ein Abkommen trifft, die Sklaverei innerhalb von sieben Jahren zu beenden, dafür aber für die Verluste entschädigt zu werden. Jorah und Daario schleichen sich in Vaes Dothrak ein und treffen dort auf Daenerys. Sie erzählt ihnen von ihrem Plan. Während des Khalar vezhven, des Treffens der Khal, bei welchem über Daenerys entschieden werden soll, lässt sie von Jorah und Daario die Türen verriegeln und brennt den Dosh Khaleen nieder. Alle Khals sterben, doch sie tritt unversehrt aus den Flammen. Sämtliche Dothraki knien vor ihr nieder.

Sonntag, 12. März 2017

Game of Thrones Rewatch: S06E03: Oathbreaker

Die Neuigkeit, dass Jon wieder unter den Lebenden weilt, macht sehr schnell die Runde. Er tritt für eine letzte Amtshandlung seinen Posten als Lord Commander an und richtet die Verräter hin. Bran reist weiterhin durch die Vergangenheit und beobachtet seinen Vater nach der Schlacht am Trident, wie er Ser Arthur Dayne überwindet und den legendären Tower of Joy betritt. Daenerys kommt im Dosh Khaleen an. Varys spannt sein Netz kleiner Vögelchen auf und kann alsbald die Drahtzieher hinter den Sons of the Harpy ausmachen. Der Rest von Slaver’s Bay ist indes wieder zum alten Zustand vor Daenerys zurückgekehrt. In ihrem geschwächten Zustand droht Meereen nun Gefahr von den Masters der anderen mächtigen Städte. Qyburn übernimmt Varys‘ altes Netz von Spionen, Cersei versucht sich einen Sitz im Rat zu erhaschen, um Verbündete in ihrem Kampf gegen Dorne zu erkämpfen, doch Kevan weist sie ab. Sam befindet sich mit Gilly auf dem Weg nach Oldtown, erzählt ihr aber, dass er sie stattdessen in seine Heimat Horn Hill bringen will. Arya darf wieder das House of Black and White betreten und trainiert mit dem Wraith. Sie wird, obgleich immer noch blind, von Tag zu Tag besser. Am Ende soll sie aus dem Giftbrunnen trinken, wenn sie wahrlich No One ist, hat sie nichts zu fürchten. Sie trinkt und erhält ihr Augenlicht wieder. In Winterfell bringt Lord Umber Ramsay ein Geschenk: Osha, Rickon und den Kopf von Shaggydog.

Game of Thrones Rewatch: S06E02: Home

Bran trainiert seine Fähigkeiten als Warg und kann nun sogar in die Vergangenheit reisen. Er sieht seinen Vater, Onkel und Tante als Kinder, wie sie im Hof von Winterfell spielen. Dabei erkennt er auch im Stalljungen Willis Hodor wieder. Hodor konnte als Kind noch sprechen und hatte einen gesunden Verstand. Bran erhält jedoch keine Antwort, was mit Hodor geschehen ist. Tyrion erkennt in den beiden verbliebenen Drachen die Möglichkeiten, die sie eröffnen, und befreit sie von ihren Ketten. Arya ist nun eine blinde Bettlerin, die sich auf der Straße durchschlägt. Sie bekommt Besuch vom Wraith, die sie verprügelt. Schließlich führ der Faceless Man wieder zurück in das House of Black and White, nachdem sie der Versuchung wiederstand und weiterhin darauf beharrte, No One zu sein. Lady Bolton gebiert einen Sohn. Daraufhin ersticht Ramsay seinen Vater und lässt seine Ziehmutter und deren Baby von seinen Hunden zerfleischen. Sansa tauscht sich mit Brienne aus. Theon verabschiedet sich von ihnen, da er in seine Heimat zurückkehren will. Dort lässt sein Vater Lord Greyjoy nicht von seinen Eroberungsplänen ab, auch wenn es für ihn schlecht läuft. In der Nacht wird er während eines Sturms von seinem heimkehrenden Bruder Euron zu Tode gestürzt. Die Free Folks können unter der Führung Thormunds Castle Black stürmen und die Verräter gefangen nehmen. Ser Davos kann Melisandre davon überzeugen, es zu versuchen, Jon wieder zurückzurufen. Auch nach mehreren Versuchen gelingt es ihr nicht. Nach und nach verlassen sie frustriert den Raum, nur Ghost bleibt treu an der Seite seines Herrn. Und tatsächlich kehrt Jon wieder zurück ins Leben.

Game of Thrones Rewatch: S06E01: The Red Woman

Jon wird tot aufgefunden, und Ser Davos schließt sich mit seiner Leiche und einer Handvoll Getreuen in einem Zimmer in Castle Black ein. Eine regelrechte Belagerung beginnt, und sie versuchen aus ihrem Versteck heraus zu operieren und Hilfe zu organisieren. Sie hoffen auf die Free Folks und Melisandre. Letztere ist jedoch nach Stannis Niederlage und Tod am Boden zerstört und verliert ihren Glauben an ihren Gott. Daenerys ist eine Gefangene des Khalasars Khal Moros, kann ihn jedoch davon überzeugen, dass sie Khal Drogos Khaleesi war. Das bewahrt sie davor, von Khal Moro missbraucht zu werden, er will sie jedoch dafür statt nach Meereen zum Dosh Khaleen bringen, wo eine Khaleesi verbleibt, wenn ihr Khal stirbt. In King’s Landing trifft Jaime mit Mycellas Leiche ein. Cersei ist am Boden zerstört, doch Jaime verspricht ihr Rache für all das, was ihre Feinde ihnen angetan haben. Varys und Tyrion besehen sich die Lage in Meereen. Die Stadt ist wie ausgestorben, nach dem Terrorakt der Sons of the Harpy verstecken sich die Bewohner vor Angst. Plötzlich bricht Panik aus und der Alarm wird ausgelöst. Die Schiffe im Hafen brennen und vernichten Daenerys‘ Flotte. Sansa und Theon fliehen vorn Ramsays Häschern. Sie werden gefunden, doch im letzten Moment kommt Brienne, tötet die Männer und bietet Sansa erneut ihre Dienste an. Sie nimmt an. Prinz Doran erreicht die Nachricht, das Mycella tot ist. Ellaria sticht ihn nieder, während seine Wachen unbeteiligt zusehen. Auch Trystane wird ermordet. 

Game of Thrones Rewatch: S05E10: Mother's Mercy

Mit Stannis nimmt es ein übles Ende. Es kommt nicht zur erwartenden Belagerung, denn die Boltons begegnen seiner stark dezimierten Armee im offenen Feld. Er und seine Mannen werden niedergemetzelt. Stannis kann bis zum Ende der Schlacht überleben, wird jedoch schwer verwundet von Brienne aufgefunden. Sie exekutiert ihn standrechtlich. Sansa nutzt die Hektik des Angriffes, um eine überhastete Flucht zu starten. Sie wird jedoch von Myranda erwischt. Ganz unverhofft stößt Theon Myranda jedoch die Brüstung hinab und flieht mit Sansa durch einen Sprung von den Mauern Winterfells. Arya lauert Meryn Trant auf und stricht ihn brutal nieder. Da sie ihn und nicht ihr eigentliches Ziel tötet, bestraft der Faceless Men sie und nimmt ihr das Augenlicht. In Meereen wird beraten, was sie nun ohne ihre Königin machen. Daario schlägt vor, dass er und Jorah ausreiten, um Daenerys zu suchen, während Tyrion zusammen mit Missandei und Grey Worm versuchen, Meereen zusammen zu halten. Cersei willigt ein, ihre Sünde einzugestehen, mit Lancel geschlafen zu haben, alles andere streitet sie ab. Der High Sparrow gesteht ihr zu, den Walk of Torment zur Red Keep zu gehen. Sie wird von Qyburn empfangen, der ihr den zombifizierten Gregor Clegane präsentiert. Jaime legt mit Mycella und Bron von Dorne ab. An Bord gesteht er Mycella, dass er ihr Vater ist. Plötzlich fließt ihr Blut aus der Nase und sie bricht tot zusammen. Daenerys versucht, Drogon dazu zu bewegen, sie zurück nach Meereen zu fliegen, doch so wirklich will er nichts von ihr wissen. Verzweifelt begibt sie sich auf Nahrungssuche, wird dabei jedoch von einem Khalasar gefunden. Jon erhält die Nachricht, dass angeblich sein Onkel Benjen gefunden wurde. Das entpuppt sich jedoch als Falle und er wird von Verrätern unter der Führung von Alliser Thorne und Olly niedergestochen. »For the Watch.«

Samstag, 11. März 2017

Game of Thrones Rewatch: The Dance of Dragons

Arya arbeitet weiter an ihrem Auftrag. Dabei entdeckt sie im Gefolge von Lord Tyrell, der der Iron Bank of Bravos einen Besuch abstattet, Ser Meryn Trant, welcher auf ihrer Todesliste steht. Sie sieht ihre Chance und heftet sich an seine Fersen. Jaime kann mit Prinz Doran ein Abkommen aushandeln, dass Mycella unter bestimmten Konditionen wieder nach King’s Landing zurückkehren kann. Ellaria Sand ist damit nicht einverstanden, doch noch kann Doran sie sich erneut unterwerfen, nachdem er ihre Rebellion vereitelt hat. Jon wird mit den Free Folks durch die Tore gelassen, doch er erkennt, dass seine Männer damit nicht einverstanden sind. In einer Nacht und Nebel Aktion gelingt es Ramsays Männern, in Stannis Lager einzudringen und seine Versorgung erheblich zu schwächen. Stannis‘ Lage scheint aussichtslos zu sein, doch er mag sich seine Niederlage nicht eingestehen. Er sieht seine letzte Hoffnung darin, dem Lord of Light seine Tochter Shireen zu opfern. In Meereen wohnt Daenerys den Kämpfen in der großen Arena bei. Jorah kämpft für sie. Gerade als er seinen letzten Gegner überwinden kann, greift er nach einem Speer und tötet einen Attentäter, welcher sich unbemerkt an Daenerys heranschleichen konnte. Die Sons of the Harpy starten eine Großoffensive und verbreiten Panik und Chaos in der Arena. Zahlreiche Zivilisten sterben und auch für Daenerys scheint es kein Entkommen zu geben. Ganz unerwartet taucht Drogon auf und tötet viele der Angreifer. Daenerys kann sich dem wilden Drachen nähern und steigt auf seinen Rücken. Sie fliegen aus der Arena und fort von Meereen.

Freitag, 10. März 2017

Game of Thrones Rewatch: S05E08: Hardhome

Cersei ist weiterhin inhaftiert, weigert sich aber, ein Geständnis abzulegen. Ramsay erwirkt vor seinem Vater, dem Angriff Stannis‘ vorauszukommen und ihn seinerseits anzugreifen, statt hinter den Mauern Winterfells abzuwarten. Sansa erfährt indes von Theon, dass dieser nicht ihre Brüder ermordet hat. Arya wird weiter in die Praktiken der Faceless Man eingeführt und erhält ihren ersten Auftrag. Tyrion kann das Vertrauen Daenerys‘ gewinnen, und sie akzeptiert ihn als ihren Ratgeber. Auf seinen Rat hin tötet sie Jorah nicht, schickt ihn aber erneut weg. Jon kommt in Hardhome an und kann zumindest einige der Free Folks überzeugen, mit ihm zu gehen. Das weitaus schlagkräftigere Argument haben jedoch die White Walker, die just in diesem Moment einen Angriff starten und Hardhome überrennen. Jon kann zusammen mit einigen anderen tapferen Verteidigern entkommen, darunter auch der Riese Wun Wun, doch bei dem Angriff werden zahlreiche Angehörige der Free Folks niedergemetzelt. Die White Walker treten persönlich in Erscheinung, und Jon gelingt es, einen von ihnen mit seinem Schwert aus valyrischem Stahl zu töten. Der Night’s King erkennt ihn als seinen Gegenspieler, und auch wenn Jon ihm entkommen ist, triumphiert er über ihn, als er die Toten widererweckt, die bei dem Angriff gestorben sind.

Freitagsprobe: Die Magie der Namen von Nicole Gozdek

Quelle und ©: Verlag
Bücher, die irgendwas mit meinem Studium zu tun haben, interessieren mich immer. Auf »Die Magie der Namen« von Nicole Gozdek hatte ich allerdings schon ein Auge geworfen, bevor ich mein Wahlfach Onomastik (Namenkunde) belegt hatte. Danach war es allerdings noch einmal um ein vielfaches interessanter. Hier wird den Menschen mit der Verleihung ihrer Namen nicht nur ihre Seele gegeben, wie es in germanischer Zeit Brauch war, sondern gleich ihre ganze Identität, ihr komplettes Leben.

Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ...
[Quelle: Klappentext, Verlag] 

Game of Thrones Rewatch: S05E07: The Gift

Jon bricht mit Thormund nach Norden auf, um mit den Free Folks Frieden auszuhandeln. Indes verschlechtert sich Maester Aemons Zustand zusehens und er stirbt schließlich im hohen Alter. Sam verliert seine Verbündeten in der Night’s Watch und bekommt dies auch alsbald zu spüren, als Gilly von zwei Kerlen bedroht wird und er einschreitet, um sie zu retten. Stannis sieht sich mehr und mehr in Bedrängnis, da der Winter immer frostiger wird und ihn in einem Schneesturm gefangennimmt. Melissandre schlägt vor, Shireen zu opfern, doch noch weigert er sich. Im vom selben Sturm umfangenen Winterfell fliegen Sansas Pläne zur Flucht auf und die Situation wird für sie immer unerträglicher. Nicht einmal Theon, an den sie sich in ihrer Not gewand hat, ist ihr eine Hilfe. Der High Sparrow greift immer härter durch und lässt sich von keiner weltlichen Macht beeindrucken. Er inhaftiert sogar Cersei. Jorah erfährt, dass er, wenn er seinen ersten Kampf in einer der Arenen überlebt, vor Daenerys kämpfen soll. Ganz unerwartet taucht Daenerys sogar schon bei seinem ersten Kampf auf. Er schlägt alle Rivalen nieder und offenbart sich ihr. Er präsentiert Tyrion als sein Geschenk an die Königin. 

Game of Thrones Rewatch: S05E06: Unbowed, Unbent, Unbroken

Jorah und Tyrion geraten in einen Hinterhalt von Sklavenhändlern. Tyrions flinke Zunge rettet sie davor, sofort getötet zu werden; dafür werden sie in die Fighting Pits von Daenerys gebracht. Olenna und Margaery planen, wie sie Loras aus dem Gefängnis befreien können. Loras und überraschenderweise auch Margaery werden vom High Sparrow befragt und bestreiten jegliche Sünde Loras‘, doch sie werden von einem seiner Bettgefährten überführt und beide inhaftiert. Prinz Trystane und Mycella kommen sich näher und wollen heiraten. Das wird jedoch zunächst durch Jaime vereitelt, welcher Mycella entführen und in die Heimat bringen will. Er und Bronn werden dabei von den Sandsnakes erwischt und es kommt zum Kampf. Dieser wird erneut unterbrochen von Prinz Dorans Wachen, und die ganze Verschwörung Ellarias wird aufgedeckt. Arya wird nach und nach tiefer in die Praktiken der Faceless Man eingeführt, während sie sich weiter gegenüber dem Wraith behauptet. In Winterfell heiratet Sansa Ramsay und wird von ihm im Beisein Theons vergewaltigt.

Dienstag, 7. März 2017

Gemeinsam lesen #33: Inferno von Dan Brown

http://www.schlunzenbuecher.de/
Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion »Gemeinsam lesen«, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
Inferno von Dan Brown auf der Seite 286.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
The Casa di Dante is located on the Via Santa Margherita and is easily identified by the large banner suspended from the stone facade partway up the alleyway: MUSEO CASA DI DANTE.

Sonntag, 5. März 2017

Rezension: Marsianischer Zeitsturz von Philip K. Dick

Der letzte Roman der Romansammlung von Philip K. Dick ist »Marsianischer Zeitsturz«. Seine zentrale Frage ist, wann wir unseren Sinnen noch trauen können und wann der Übergang zur Geisteskrankheit erfolgt. Er wird als der verrückteste der Sammlung angesehen, und auch wenn es lange nicht so scheint: Das ist mehr als zutreffend.

Eine Gruppe von Mars-Kolonisten, die sich in psychiatrische Behandlung begibt. Ein kleiner Junge, der vor und zurück durch die Zeit stürzt. Ein Universum, das zunehmend aus den Fugen gerät.
[Quelle: Klappentext] 

Freitag, 3. März 2017

Freitagsprobe: Die Rache des Rotkehlchens (Rotkehlchen-Trilogie #1) von Rebecca Buque

©Laura A. Stern
Als ich mit den Freitagsproben begann, fragte ich nach Vorschlägen. Meine Liste ist zwar mittlerweile recht lang, aber mehr kann auch jetzt noch nie schaden. Einer der Vorschläge kam von Rebecca Buque für ihre auf Amazon selfpublished Rotkehlchen-Trilogie. Historische Romane, insbesondere Western, fallen nun wirklich nicht in mein Beutespektrum (es sei denn, es spielt in Rom oder Japan), aber irgendwie war es unter anderem auch Sinn und Zweck der Freitagsproben, ein wenig abseits meiner gewohnten Bahnen zu schauen. Gleich vornweg: Ich wurde hier nicht enttäuscht.

New Mexico um das Jahr 1868: Ein Fremder kommt in die kleine, verschlafene Stadt San José und sucht Zuflucht in der baufälligen Pension der jungen Robin. Als diese erfährt, wem der zynische Kopfgeldjäger auf der Spur ist, heftet sie sich an seine Fersen, denn auch sie hat noch die ein oder andere Rechnung offen.
[Quelle: Klappentext, Amazon]

Donnerstag, 2. März 2017

Rezension: Ubik von Philip K. Dick

Manche Romane mögen brillant sein. Manche mögen inhaltlich brillieren, stilistisch aber da nicht mithalten können. Was »Ubik« von Philip K. Dick ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es mich mehr verwirrt hat, als ich daraus mitnehmen konnte.

Glen Runciter ist tot – nur warum finden sich dann Botschaften von ihm auf Zigarettenpackungen und Dosenetiketten? Es ist das Jahr 1992 – doch wieso ist die Stadt voller Autos aus den Dreißigern? Und was zur Hölle ist UBIK – ein ungewöhnliches Raumspray oder womöglich das einzige Mittel gegen den drohenden Zerfall der Realität?
[Quelle: Klappentext]